Vorwort
 
Klimakatastrophe, Treibhauseffekt,
globale Erwärmung, Naturkatastrophen ...
 
Schlagworte, die wohl jedem bekannt sind. Das sind Probleme, die uns heute schon betreffen.
Wie wollen wir morgen damit umgehen?
 
Die Weltgemeinschaft
1992 fand in Rio de Janeiro die "UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED)" statt. Im Vordergrund stand dabei das Thema "Umwelt- und Naturschutz". Von den Teilnehmern wurde in der sogenannten "Agenda 21" vereinbart, dass das Erdklima international geschützt werden soll.
 
Die Gemeinde Oberboihingen
Im Jahr 2000 hat sich auch die Gemeinde Oberboihingen durch einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zu seiner Verantwortung für eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung im Sinne der Charta von Aalborg" bekannt.
Die Gemeinde Oberboihingen hat auf der Grundlage von Kapitel 28 des von der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro beschlossenen Aktionsprogramms "Agenda 21" eine "Lokale Agenda 21 Oberboihingen" begonnen.
Ziel ist es, ein kommunales Handlungs-
programm (Leitbild) für eine nachhaltige
Entwicklung der Gemeinde Oberboihingen
im 21. Jahrhundert zu erarbeiten.
 
Was müssen wir tun, um den nach uns kommenden Generationen eine lebenswerte Zukunftsperspektive bieten zu können?
In den letzten beiden Jahrhunderten waren Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran unsere wichtigsten Energiequellen.
Da diese Energieträger endlich sind und die Verbrennung von Öl, Erdgas und Kohle durch ihre CO2 - Produktion das Klima der Erde negativ verändern muss die Wende zu verstärktem Einsatz von regenerativen, alternativen Energien herbeigeführt werden. Auch die Kernenergie ist fragwürdiger denn je. Heute und in absehbarer Zeit können die erneuerbaren Energien die Konventionellen zwar nicht ersetzen, doch die Zukunft gehört Ihnen!
"Zuerst müssen wir uns darüber im klaren werden, in welcher Gesellschaft wir im 21. Jahrhundert leben wollen. Wir brauchen wieder eine Vision.
Visionen sind nichts anderes als Strategien des Handelns. Visionen können ungeahnte Kräfte mobilisieren."
 
Bundespräsident a.D. Roman Herzog in
Berlin am 26. April 1997.
Hochwasser 1978 in der Neckarstraße Hochwasser 1978 in der Neckarstraße